Dienstag, 21. Juli 2015
Dienstag, 5. Mai 2015
Der Maler
Der Maler
Jeden Morgen
vor dem Spiegel
dein müdes Gesicht
sieht was Lippen
zwischen Bartstoppeln
lautlos formen:
wer bist du eigentlich und
was machst du hier?
„Kunst“ antwortet die
Stimme
„ich mache hier Kunst“
Höhnisch
grinst der im Spiegel
Kunst also meinst du
brotlose Kunst
würde ich sagen
oder ist da jemand
den das interessiert
was du hier machst
„Malen“ flüstert die
Stimme
„ich muss malen“
Verachtung
schwappt aus dem Spielgel
Malen ach wirklich?
hast denn schon mal
jemand ein Bild gekauft
außer damals
dein Bruder
aus reinem Mitleid?
„Maler“ bebt die
Stimme
„ich bin ein Maler“
Wahnsinn
schimpft der Spiegel
keiner will es sehen
keiner will es kaufen
dir fehlt Promotion
das mit dem Ohr
war ein guter Versuch
hundert Jahre zu früh
„Maler“ schreit die
Stimme
„ich bin Vincent der
Maler“
(Vor 125 Jahren starb Vincent van Gogh)
Samstag, 4. April 2015
Dienstag, 6. Januar 2015
Bemerkung der Weisen
Wir haben den Stern gesehen
keinen Stern aus ferner Galaxis
nicht ein anderes Sonnensystem
das wir kaum ahnen noch kennen
nur als Pünktchen am Nachthimmel sehn
keinen Stern, den Astronomen
berechnet gemessen erfasst
der mehr Fragen als Antworten aufwirft
weil oft die Berechnung nicht passt
Wir haben den Stern gesehen
keinen fehlbaren Schicksalsverkünder
kein Sternbild mit Aszendent
in dem vorgeblich der Astrologe
Unglück Zukunft und Hoffnung erkennt
keiner hat das Unheil geweissagt
das sich kürzlich ereignet hat
dennoch haben die Horoskope
viel Einfluss landauf und landab
Wir haben den Stern gesehen
nicht den roten Verheißungsstern
der Gerechtigkeit ewig verspricht
verglüht schon nach knapp hundert Jahren
denn die Menschen ändern sich nicht
auch den Stern nicht auf westlichem Banner
Stern der Größe der Macht der Potenz
Stern des Reichtums auf Kosten der Armen
ohne Furcht drohender Konsequenz
Wir haben den Stern gesehen
der von Wissenschaftlern bezweifelt
von Hellsehern wegdiskutiert
von den Atheisten geleugnet
durch den Handel kommerzialisiert
Er verkündet das Kommen des Kindes
das Herr nicht nur Israels sei
den Religiösen zum Ärger
der Wissenschaft nur Narretei
Wir haben den Stern gesehen
Stern des Kinds in der Krippe
Stern der Liebe des Vaters zur Welt
Stern als Zeichen des Friedensfürsten
dessen Wort das Weltall erhält
der einzige Stern von Bedeutung
für die Menschen in jeder Zeit
den Stern des gekreuzigten Jesus
ein Stern aus der Ewigkeit.
Wir haben seinen Stern gesehn
und wir sind hier
um ihn anzubeten
in Zeit und Ewigkeit
____
Aus "Bethlehem eben" von Benedikta Buddeberg.
keinen Stern aus ferner Galaxis
nicht ein anderes Sonnensystem
das wir kaum ahnen noch kennen
nur als Pünktchen am Nachthimmel sehn
keinen Stern, den Astronomen
berechnet gemessen erfasst
der mehr Fragen als Antworten aufwirft
weil oft die Berechnung nicht passt
Wir haben den Stern gesehen
keinen fehlbaren Schicksalsverkünder
kein Sternbild mit Aszendent
in dem vorgeblich der Astrologe
Unglück Zukunft und Hoffnung erkennt
keiner hat das Unheil geweissagt
das sich kürzlich ereignet hat
dennoch haben die Horoskope
viel Einfluss landauf und landab
Wir haben den Stern gesehen
nicht den roten Verheißungsstern
der Gerechtigkeit ewig verspricht
verglüht schon nach knapp hundert Jahren
denn die Menschen ändern sich nicht
auch den Stern nicht auf westlichem Banner
Stern der Größe der Macht der Potenz
Stern des Reichtums auf Kosten der Armen
ohne Furcht drohender Konsequenz
Wir haben den Stern gesehen
der von Wissenschaftlern bezweifelt
von Hellsehern wegdiskutiert
von den Atheisten geleugnet
durch den Handel kommerzialisiert
Er verkündet das Kommen des Kindes
das Herr nicht nur Israels sei
den Religiösen zum Ärger
der Wissenschaft nur Narretei
Wir haben den Stern gesehen
Stern des Kinds in der Krippe
Stern der Liebe des Vaters zur Welt
Stern als Zeichen des Friedensfürsten
dessen Wort das Weltall erhält
der einzige Stern von Bedeutung
für die Menschen in jeder Zeit
den Stern des gekreuzigten Jesus
ein Stern aus der Ewigkeit.
Wir haben seinen Stern gesehn
und wir sind hier
um ihn anzubeten
in Zeit und Ewigkeit
____
Aus "Bethlehem eben" von Benedikta Buddeberg.
Die
Gedichte sind als Buch im Buchhandel bzw. auch bei Amazon
bestellbar:
ISBN 978-3-8370-7138-2.
ISBN 978-3-8370-7138-2.
(Da
es über 'Book on Demand' ausgeliefert wird, dauert es meist eine
knappe Woche.)
Montag, 5. Januar 2015
Euphorie
Euphorie
ist das
Aufflammen
des Feuers
das dem Leben
Wärme gibt
____Aus "Bethlehem eben" von Benedikta Buddeberg.
Die
Gedichte sind als Buch im Buchhandel bzw. auch bei Amazon
bestellbar:
ISBN 978-3-8370-7138-2.
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(Da
es über 'Book on Demand' ausgeliefert wird, dauert es meist eine
knappe Woche.)
Sonntag, 4. Januar 2015
Wenn jenes Kind nicht wär
Gäb es wohl im Winter so ein Fest
in dunkler Jahreszeit?
Vermutlich ja, denn zum Feiern sind
Menschen immer und gerne bereit.
Und irgend einen Anlass zu finden,
fällt ihnen auch gar nicht schwer.
Doch wär das Ganze nicht leicht zu begründen
wenn jenes Kind nicht wär.
Lichter würde es sicher immer geben
denn in langer Winternacht
hat man sich mit dem Entzünden von Feuer
von jeher gern Mut gemacht.
Es wär wie das Pfeifen im finstern Wald,
Das Grauen blieb um uns her
und irdisches Licht würde bald vergehen
wenn jenes Kind nicht wär.
Auch Tannenbäume würden geschmückt
im Dezember mit Flitter und Tand
und Kinderaugen blickten entzückt
das Zeichen der Hoffnung wohl an
Das wär jedoch leider nur Illusion
ein geschlagener Baum lebt nicht mehr
keine Chance auf Leben nach dem Tod
Wenn jenes Kind nicht wär.
Und reichlich Geschenke trüg man nach Haus,
dass die Nachbarn es hoffentlich sehn.
Man kann sich was leisten und gibt auch was aus,
beneidet zu werden ist schön
In Wirklichkeit wird einem gar nichts geschenkt
der Überfluss bleibt seltsam leer.
Verzweifelt suchte das Leben nach Sinn
Wenn jenes Kind nicht wär.
Bleibt alles beim Alten mit Tradition
wir feiern als kost´es das Leben.
Und denkt auch kaum jemand an Gottes Sohn,
das Fest wird es lange noch geben.
Es bleibt wohl erhalten, das Weihnachtsfest
mit Geschenken, Kerzen und mehr
auf was sich getrost verzichten lässt,
wenn jenes Kind nicht wär.
____
Aus "Bethlehem eben" von Benedikta Buddeberg.
in dunkler Jahreszeit?
Vermutlich ja, denn zum Feiern sind
Menschen immer und gerne bereit.
Und irgend einen Anlass zu finden,
fällt ihnen auch gar nicht schwer.
Doch wär das Ganze nicht leicht zu begründen
wenn jenes Kind nicht wär.
Lichter würde es sicher immer geben
denn in langer Winternacht
hat man sich mit dem Entzünden von Feuer
von jeher gern Mut gemacht.
Es wär wie das Pfeifen im finstern Wald,
Das Grauen blieb um uns her
und irdisches Licht würde bald vergehen
wenn jenes Kind nicht wär.
Auch Tannenbäume würden geschmückt
im Dezember mit Flitter und Tand
und Kinderaugen blickten entzückt
das Zeichen der Hoffnung wohl an
Das wär jedoch leider nur Illusion
ein geschlagener Baum lebt nicht mehr
keine Chance auf Leben nach dem Tod
Wenn jenes Kind nicht wär.
Und reichlich Geschenke trüg man nach Haus,
dass die Nachbarn es hoffentlich sehn.
Man kann sich was leisten und gibt auch was aus,
beneidet zu werden ist schön
In Wirklichkeit wird einem gar nichts geschenkt
der Überfluss bleibt seltsam leer.
Verzweifelt suchte das Leben nach Sinn
Wenn jenes Kind nicht wär.
Bleibt alles beim Alten mit Tradition
wir feiern als kost´es das Leben.
Und denkt auch kaum jemand an Gottes Sohn,
das Fest wird es lange noch geben.
Es bleibt wohl erhalten, das Weihnachtsfest
mit Geschenken, Kerzen und mehr
auf was sich getrost verzichten lässt,
wenn jenes Kind nicht wär.
____
Aus "Bethlehem eben" von Benedikta Buddeberg.
Die
Gedichte sind als Buch im Buchhandel bzw. auch bei Amazon
bestellbar:
ISBN 978-3-8370-7138-2.
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(Da
es über 'Book on Demand' ausgeliefert wird, dauert es meist eine
knappe Woche.)
Samstag, 3. Januar 2015
Engel(un)wesen
Engel sind in diesen Zeiten
ungeheuer populär.
Dass sie schützen und begleiten,
wünscht der Mensch sich heute sehr.
Käuflich kann man sie erwerben,
das Geschäft es grünt und blüht,
obwohl man jene Lichterwesen
eigentlich nur selten sieht.
Mancher Mitmensch hört sie reden,
fühlt sich innerlich geführt,
hat kurz vor der Katastrophe
einen Flügelschlag gespürt.
Ruft sie an, vertrauensselig,
lässt die Mächte willig ein,
stellt sich nicht einmal die Frage,
ob es auch die rechten sein.
Sie sind schwer zu unterscheiden,
das ist wirklich ein Problem,
denn auch bei den engelhaften
ist nicht alles gut und schön.
Champignon und Blätterknolle
sind bekanntlich ziemlich gleich,
kann ein Laie leicht verwechseln.
Der Genuss ist folgenreich.
Um Irrtum sicher auszuschließen
hilft uns kein Brimborium.
Mancher kam, trotz bester Absicht,
durch den Pilzverzehr schon um.
Soll man deshalb ganz verzichten,
nüchtern weltverhaftet sein?
Oder lädt man statt der Diener
gleich den Herrn sich selber ein?
Denn der Wunsch in vielen Menschen,
dass ein Engel um sie sei,
der sie schützt und sie begleitet,
ist nur aktuell, nicht neu.
Diesen Wunsch uns zu erfüllen
und nicht nur zur Weihnachtszeit,
ist der Herr der Himmelsheere
jederzeit und gern bereit.
Engel find man bei der Krippe
nicht im Esoterikmüll,
weil ein echter Himmelsbote
nur auf Jesus weisen will.
Suchen und in ihm zu finden,
wie die Hirten selber sehn,
das ist deine Weihnachtschance,
lass sie nicht vorüber gehen.
_____
Aus "Bethlehem eben" von Benedikta Buddeberg.
ungeheuer populär.
Dass sie schützen und begleiten,
wünscht der Mensch sich heute sehr.
Käuflich kann man sie erwerben,
das Geschäft es grünt und blüht,
obwohl man jene Lichterwesen
eigentlich nur selten sieht.
Mancher Mitmensch hört sie reden,
fühlt sich innerlich geführt,
hat kurz vor der Katastrophe
einen Flügelschlag gespürt.
Ruft sie an, vertrauensselig,
lässt die Mächte willig ein,
stellt sich nicht einmal die Frage,
ob es auch die rechten sein.
Sie sind schwer zu unterscheiden,
das ist wirklich ein Problem,
denn auch bei den engelhaften
ist nicht alles gut und schön.
Champignon und Blätterknolle
sind bekanntlich ziemlich gleich,
kann ein Laie leicht verwechseln.
Der Genuss ist folgenreich.
Um Irrtum sicher auszuschließen
hilft uns kein Brimborium.
Mancher kam, trotz bester Absicht,
durch den Pilzverzehr schon um.
Soll man deshalb ganz verzichten,
nüchtern weltverhaftet sein?
Oder lädt man statt der Diener
gleich den Herrn sich selber ein?
Denn der Wunsch in vielen Menschen,
dass ein Engel um sie sei,
der sie schützt und sie begleitet,
ist nur aktuell, nicht neu.
Diesen Wunsch uns zu erfüllen
und nicht nur zur Weihnachtszeit,
ist der Herr der Himmelsheere
jederzeit und gern bereit.
Engel find man bei der Krippe
nicht im Esoterikmüll,
weil ein echter Himmelsbote
nur auf Jesus weisen will.
Suchen und in ihm zu finden,
wie die Hirten selber sehn,
das ist deine Weihnachtschance,
lass sie nicht vorüber gehen.
_____
Aus "Bethlehem eben" von Benedikta Buddeberg.
Die
Gedichte sind als Buch im Buchhandel bzw. auch bei Amazon
bestellbar:
ISBN 978-3-8370-7138-2.
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(Da
es über 'Book on Demand' ausgeliefert wird, dauert es meist eine
knappe Woche.)
Freitag, 2. Januar 2015
Zeitrechnung
Wir rechnen mit der
Zeit
ganz Fortschrittliche rechnen
bereits in Sternzeit
der moderne Zeitgenosse
rechnet dem Zeitgeist angemessen
vor Beginn unserer Zeitrechnung
oder eben
nach Beginn unserer Zeitrechnung
Unsere Zeitrechnung
begann
mit dem angenommenem
Geburtsjahr
eines jüdischen Rabbi
im damalig römischen
Protektorat
namens Galiläa.
Jener Rabbi
Jesus von Nazareth
auch Christus genannt
oder hebräisch Messias
gab unsere Zeitrechnung
den Namen
vor Christus
oder eben
nach Christus.
Nun meint schon
erwähnter Zeitgeist
die Zeit nach Christus
sei Vergangenheit
also nicht mehr zeitgemäß.
Selbst wer nicht in Sternzeiten rechnet
sollte damit rechnen
dass nach unserer Zeitrechnung
Christus sein wird
Vor Christus und nach Christus
Christus
Rechenfehler haben
in allen Zeitrechnungen
fatale Folgen
Damit sollten wir rechnen
_____
Aus "Bethlehem eben" von Benedikta Buddeberg.
ganz Fortschrittliche rechnen
bereits in Sternzeit
der moderne Zeitgenosse
rechnet dem Zeitgeist angemessen
vor Beginn unserer Zeitrechnung
oder eben
nach Beginn unserer Zeitrechnung
Unsere Zeitrechnung
begann
mit dem angenommenem
Geburtsjahr
eines jüdischen Rabbi
im damalig römischen
Protektorat
namens Galiläa.
Jener Rabbi
Jesus von Nazareth
auch Christus genannt
oder hebräisch Messias
gab unsere Zeitrechnung
den Namen
vor Christus
oder eben
nach Christus.
Nun meint schon
erwähnter Zeitgeist
die Zeit nach Christus
sei Vergangenheit
also nicht mehr zeitgemäß.
Selbst wer nicht in Sternzeiten rechnet
sollte damit rechnen
dass nach unserer Zeitrechnung
Christus sein wird
Vor Christus und nach Christus
Christus
Rechenfehler haben
in allen Zeitrechnungen
fatale Folgen
Damit sollten wir rechnen
_____
Aus "Bethlehem eben" von Benedikta Buddeberg.
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Donnerstag, 1. Januar 2015
Auf ein Neues
Kaum ist Weihnachten vorüber
beginnt schon bald das neue Jahr
und trotz anderer Erfahrung
soll’s besser sein als das,was war.
Drum begrüßen wir es hoffnungstrunken
mit Korkenknall und Lichterfunken
erwartungsvoll dass sich was tut
im nächsten Jahr wird alles gut.
_____
Aus "Bethlehem eben" von Benedikta Buddeberg.
beginnt schon bald das neue Jahr
und trotz anderer Erfahrung
soll’s besser sein als das,was war.
Drum begrüßen wir es hoffnungstrunken
mit Korkenknall und Lichterfunken
erwartungsvoll dass sich was tut
im nächsten Jahr wird alles gut.
_____
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Mittwoch, 31. Dezember 2014
Sylvesterparty
Alle Jahre wieder
Sektlaune
mit Geknall und Feuerwerk
auf ein Neues
Alle Jahre wieder
Wünsche
für Erfolg und Gesundheit
Gutes beginnt
Alle Jahre wieder
Taumel
Umarmung des Nachbarn
fast Brüderlichkeit
Alle Jahre wieder
als wüssten
wir es nicht besser
als wäre es
vor dreihundertfünfundsechzig Tagen
nicht genauso
gewesen
Alle Jahre wieder
vergessen
was hinter uns liegt
Vergangenheit
Terror und Krieg und Katastrophen
global wie privat
Schlussstrich
Alle Jahre wieder
Raketen und Sekt
Wünsche und Küsse
fürs neue Jahr
Alle Jahre wieder
warum
was lässt uns hoffen
dass sich irgendwas
ändert
die Lage die Welt oder wir
was lässt uns hoffen
Alle Jahre wieder
kurz nach dem Geburtstag dessen
der kam
der versprach
wieder zu kommen
der sagt
ich mache alles neu
Alle Jahre wieder
optimistische Erwartung
die Sinn bringt
dem Sekt
dem Feuerwerk
den Glückwünschen
Ein gesegnetes Neues Jahr
____
Aus "Bethlehem eben" von Benedikta Buddeberg.
Sektlaune
mit Geknall und Feuerwerk
auf ein Neues
Alle Jahre wieder
Wünsche
für Erfolg und Gesundheit
Gutes beginnt
Alle Jahre wieder
Taumel
Umarmung des Nachbarn
fast Brüderlichkeit
Alle Jahre wieder
als wüssten
wir es nicht besser
als wäre es
vor dreihundertfünfundsechzig Tagen
nicht genauso
gewesen
Alle Jahre wieder
vergessen
was hinter uns liegt
Vergangenheit
Terror und Krieg und Katastrophen
global wie privat
Schlussstrich
Alle Jahre wieder
Raketen und Sekt
Wünsche und Küsse
fürs neue Jahr
Alle Jahre wieder
warum
was lässt uns hoffen
dass sich irgendwas
ändert
die Lage die Welt oder wir
was lässt uns hoffen
Alle Jahre wieder
kurz nach dem Geburtstag dessen
der kam
der versprach
wieder zu kommen
der sagt
ich mache alles neu
Alle Jahre wieder
optimistische Erwartung
die Sinn bringt
dem Sekt
dem Feuerwerk
den Glückwünschen
Ein gesegnetes Neues Jahr
____
Aus "Bethlehem eben" von Benedikta Buddeberg.
Die
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ISBN 978-3-8370-7138-2.
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Dienstag, 30. Dezember 2014
Menschwerdungszeit
Entschleunigte Tage
Weihnachtsfest
vorbei
das Neue
noch nicht da
und wir
irgendwie
dazwischen
zwischen
Bilanzen und Träumen
zwischen
Planung und Erinnerung
zwischen
Andenken und angedacht
zwischen
nicht mehr hier und noch nicht da
zwischen
Feiertagen und neuem Jahr
Menschwerdungszeit
Entschleunigte Stunden
Nachtruhe
vorbei
der Tag
noch nicht da
und wir
irgendwie
dazwischen
zwischen
Anforderung und Träumen
zwischen
Planung und Resümee
zwischen
Andenken und angedacht
zwischen
schon sein und noch nicht da
zwischen
Finsternis und Morgengrauen
Menschwerdungszeit
Entschleunigte Zeit
Christgeburt
vorbei
Wiederkunft
noch nicht da
und wir
irgendwie
dazwischen
____
Aus "Bethlehem eben" von Benedikta Buddeberg.
Weihnachtsfest
vorbei
das Neue
noch nicht da
und wir
irgendwie
dazwischen
zwischen
Bilanzen und Träumen
zwischen
Planung und Erinnerung
zwischen
Andenken und angedacht
zwischen
nicht mehr hier und noch nicht da
zwischen
Feiertagen und neuem Jahr
Menschwerdungszeit
Entschleunigte Stunden
Nachtruhe
vorbei
der Tag
noch nicht da
und wir
irgendwie
dazwischen
zwischen
Anforderung und Träumen
zwischen
Planung und Resümee
zwischen
Andenken und angedacht
zwischen
schon sein und noch nicht da
zwischen
Finsternis und Morgengrauen
Menschwerdungszeit
Entschleunigte Zeit
Christgeburt
vorbei
Wiederkunft
noch nicht da
und wir
irgendwie
dazwischen
____
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Montag, 29. Dezember 2014
Zwischenzeiten
Letzte Tage
Weihnachtsfeier vorbei
das neue Jahr noch nicht da
und wir
irgendwo dazwischen
Stille Zeiten
die Nacht bereits vorbei
der neue Tag noch nicht da
und wir
irgendwo dazwischen
Zwischen Träume und Erinnerung
zwischen Planung und Bilanz
zwischen Gestern und Heute
zwischen hier und jetzt
zwischen Sylvesterknallern und Ewigkeitsruhe
wir
irgendwo dazwischen.
____
Aus "Bethlehem eben" von Benedikta Buddeberg.
Weihnachtsfeier vorbei
das neue Jahr noch nicht da
und wir
irgendwo dazwischen
Stille Zeiten
die Nacht bereits vorbei
der neue Tag noch nicht da
und wir
irgendwo dazwischen
Zwischen Träume und Erinnerung
zwischen Planung und Bilanz
zwischen Gestern und Heute
zwischen hier und jetzt
zwischen Sylvesterknallern und Ewigkeitsruhe
wir
irgendwo dazwischen.
____
Aus "Bethlehem eben" von Benedikta Buddeberg.
Die
Gedichte sind als Buch im Buchhandel bzw. auch bei Amazon
bestellbar:
ISBN 978-3-8370-7138-2.
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(Da
es über 'Book on Demand' ausgeliefert wird, dauert es meist eine
knappe Woche.)
Sonntag, 28. Dezember 2014
Simeons Lied
Meine Augen
ach ja, meine Augen
sind lange nicht mehr
die besten,
doch mein Kopf ist noch klar
hab gewartet Jahr um Jahr
und nicht das Versprechen
vergessen
dass ich mit meinen Augen
sehe ja sehe
das Heil und das Licht dieser Welt
und hat man mich heimlich ausgelacht
hab ich mich einfach taub gestellt
Meine Augen
ach ja, meine Augen
sind lange nicht mehr
die besten
doch mein Kopf ist noch klar
hab gehofft Jahr um Jahr
und nicht die Verheißung
vergessen.
Ich habe gehört dass ich
sehe ja sehe
den Heiland und Retter der Welt
mit meiner Hoffnung blieb ich nicht allein
Hanna hat sich zu mir gesellt
unsre Augen
ach ja, unsre Augen
sind lange nicht mehr
die besten,
unser Kopf ist noch klar
und zu zweit Jahr um Jahr
wollten wir nicht den Glauben
vergessen.
Und dann kam dieses Paar und wir
sehen ja sehen
das Kind als den Heiland der Welt
so kann ich jetzt getrost in die Ewigkeit gehen
Sein Licht hat mein Auge erhellt
Meine Augen
ach ja, meine Augen
sind lange nicht mehr
die besten,
doch mein Kopf ist noch klar
hab gewusst Jahr um Jahr
Gott hat seinen Prophet nicht
vergessen.
____
Aus "Bethlehem eben" von Benedikta Buddeberg.
ach ja, meine Augen
sind lange nicht mehr
die besten,
doch mein Kopf ist noch klar
hab gewartet Jahr um Jahr
und nicht das Versprechen
vergessen
dass ich mit meinen Augen
sehe ja sehe
das Heil und das Licht dieser Welt
und hat man mich heimlich ausgelacht
hab ich mich einfach taub gestellt
Meine Augen
ach ja, meine Augen
sind lange nicht mehr
die besten
doch mein Kopf ist noch klar
hab gehofft Jahr um Jahr
und nicht die Verheißung
vergessen.
Ich habe gehört dass ich
sehe ja sehe
den Heiland und Retter der Welt
mit meiner Hoffnung blieb ich nicht allein
Hanna hat sich zu mir gesellt
unsre Augen
ach ja, unsre Augen
sind lange nicht mehr
die besten,
unser Kopf ist noch klar
und zu zweit Jahr um Jahr
wollten wir nicht den Glauben
vergessen.
Und dann kam dieses Paar und wir
sehen ja sehen
das Kind als den Heiland der Welt
so kann ich jetzt getrost in die Ewigkeit gehen
Sein Licht hat mein Auge erhellt
Meine Augen
ach ja, meine Augen
sind lange nicht mehr
die besten,
doch mein Kopf ist noch klar
hab gewusst Jahr um Jahr
Gott hat seinen Prophet nicht
vergessen.
____
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Samstag, 27. Dezember 2014
Nachgedacht
Nach Weihnachten
ist alles anders
nichts ist geblieben
wie es war
Die Erwartungen
erfüllt
oder auch nicht
jedenfalls
erwartet man
jetzt nichts mehr
Nach Weihnachten
wurde alles anders
nichts ist geblieben
wie es war
Die Erwartung
wurde erfüllt
Gott wurde Mensch
mehr war nicht
zu erwarten
oder doch
Nach Weihnachten
ist nichts mehr
wie es war.
____
Aus "Bethlehem eben" von Benedikta Buddeberg.
ist alles anders
nichts ist geblieben
wie es war
Die Erwartungen
erfüllt
oder auch nicht
jedenfalls
erwartet man
jetzt nichts mehr
Nach Weihnachten
wurde alles anders
nichts ist geblieben
wie es war
Die Erwartung
wurde erfüllt
Gott wurde Mensch
mehr war nicht
zu erwarten
oder doch
Nach Weihnachten
ist nichts mehr
wie es war.
____
Aus "Bethlehem eben" von Benedikta Buddeberg.
Die
Gedichte sind als Buch im Buchhandel bzw. auch bei Amazon
bestellbar:
ISBN 978-3-8370-7138-2.
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